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Chinesische Reise
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Hg. Thomas Gädekeca. 200 Seiten mit ca. 150 farbigen Abb.
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Aufbruch, Hoffnung, Enttäuschungen im »Reich der Mitte«: Die in den 1950er Jahren in China entstandenen
Zeichnungen des Bildhauers Gustav Seitz (1906–1969) und die Fotografien der Journalistin Eva Siao (1911–2001) zeigen erstmals gemeinsam die Realität und den Alltag in der jungen Volksrepublik China.
An Seitz’ »Studienblätter aus China« entbrannte nach seiner Heimkehr in die DDR ein Streit um das Menschenbild
in der sozialistischen Kunst, dessen Ausgang ihn später veranlasste, das Land zu verlassen. Auch die
deutschstämmige Jüdin Siao, die 1934 einen Chinesen geheiratet hatte und ihm in seine Heimat gefolgt war,
wurde später u.a. wegen ihrer fotografischen Dokumentationen für viele Jahre gefangen gehalten. Ihre Bilder sind ein aufrüttelndes Zeugnis der Zeitgeschichte. An exhibition of sculptor Gustav Seitz’ (1906–1969) drawings from the 1950s alongside journalist Eva Siao’s (1911–2001) photographs presents an unembellished look at the young People’s Republic of China. Over Seitz’ »Studienblätter aus China« controversy arose, the outcome of which later made him leave the GDR. Siao, a German-born Jew who married a Chinese man and followed him to his country, spent many years in prison for her documentations on Mao’s China. |
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