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Franz Radziwill
Franz Radziwill in seiner Entwicklung vom Expressionisten zum Magischen Realisten
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Hg. Ernst-Barlach-Haus HamburgTexte von Karin Schick, Gerd Presler112 Seiten mit 74 farbigen und 25 s/w Abb.
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Franz Radziwill (1895-1983) gilt als wichtiger Maler der Neuen Sachlichkeit und als einer der Hauptvertreter des Magischen Realismus. Wie Otto Dix findet Radziwill Mitte der 1920er Jahre zu einer betont nüchternen Darstellungsweise, um die brüchige Wirklichkeit der Nachkriegszeit zu fassen. In seinen Bildern zeigt er Figuren und Stilleben, vor allem aber Landschaften, in denen Mensch, Natur und moderne Technik widersprüchliche Verbindungen eingehen. Das kaum bekannte, eigenwillige Frühwerk Franz Radziwills entstand zwischen 1919 und 1923, auch unter dem Einfluss der "Brücke"-Künstler wie Karl Schmidt-Rottluff. Die Nähe zu dieser Künstlergruppe zeigt sich vor allem in Radziwills intensiver Farbigkeit, seiner spontanen, freien Pinselschrift und der bewegten, fast ornamentalen Formsprache. Dieses Buch bietet einen Querschnitt durch das Werk Radziwills, zu sehen ist vor allem der Übergang vom Expressionismus zur Neuen Sachlichkeit, auch mit bisher wenig bekannten Gemälden und Arbeiten auf Papier. Franz Radziwill (1895-1983) is considered both an important representative of Neue Sachlichkeit (New Objectivity) as well as one of the major painters of Magical Realism. Like Otto Dix, Radziwill developed a decidedly sober manner of representation in the mid-1920s in order to capture the fractured reality of the post-war years. This book presents a cross-section of Radziwill's work, highlighting the transition from Expressionism to Neue Sachlichkeit, and includes paintings and works on paper that were hitherto relatively unknown. Darüber hinaus lieferbar: Conrad Felixmüller Monographie und Werkverzeichnis der Gemälde ISBN 3-87909-467-5 Conrad Felixmüller - Peter August Böckstiegel Arbeitswelten ISBN 3-87909-900-6 |
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