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Max Beckmann
Weitgehend unbekannte Zeichnungen aus dem Nachlass Beckmanns
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Hg. Herwig GuratzschTexte von Ulf Küster, Andrea Stolzenburg, Stephan von Wiese264 Seiten mit 5 farbigen und 538 s/w Abb.
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Das Museum der Bildenden Künste in Leipzig verwahrt seit 1998 als Ergänzung zum eigenen Bestand 359 weitgehend unbekannte Zeichnungen, vier Gemälde und drei Plastiken Max Beckmanns (1884-1950). Diese Werke sind eine Dauerleihgabe aus dem Nachlass seiner zweiten Frau Mathilde Q. Beckmann. Die Geburtsstadt des Künstlers rückt damit als ein weiteres Zentrum der Kunst Beckmanns - neben München, Frankfurt und Hamburg - in das Licht der Öffentlichkeit. Die Zeichnung als spontane Äußerung des künstlerischen Schaffens hatte auch bei Beckmann einen hohen Stellenwert, da sie unmittelbar den intensiven Kontakt zwischen der Welt und dem Werk wieder spiegelt. Der Leipziger Bestand ermöglicht einen neuen, spannenden Blick auf das Gesamtwerk Max Beckmanns. Das Buch macht unerkannte Zusammenhänge, Entstehungsprozesse und Verkettungen von Bildideen sichtbar und bietet so der kunsthistorischen Forschung neue Möglichkeiten der Auseinandersetzung. Besonders die Blätter des Frühwerks - die Zeichnungen aus dem Ersten Weltkrieg - schließen die substantiellen Lücken im Werk des Künstlers. Das Erfassen des Frühwerks bietet einen neuen Blick auf Beckmanns Gesamtwerk |
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