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Otto Piene
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Hg. Stephan von Wiese, Susanne RennertDer Buchtitel "Otto Piene. Retrospektive 1952-1996" mit einem vom Künstler bemaltem Leineneinband in Metallschuber mit Lochstanzung208 Buchseiten mit 130 farbigen und 59 s/w Abb.
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Otto Pienes Arbeit kreist um die Begriffe Licht, Bewegung und Raum. Schon in den fünfziger Jahren beginnt er Licht als wesentliches Element seiner Arbeit zu nutzen. Zusammen mit Heinz Mack und Günther Uecker gründet er die Künstlergruppe "Zero" in Düsseldorf, die einen Bruch mit den vorherrschenden Richtungen des Tachismus und des Informel markiert. Es entstehen Rauch- und Rasterbilder, für die Otto Piene nicht nur Ölfarbe, sondern auch Feuer und Licht verwendet, und die immateriellen "Lichtballette". Piene hält sich seit 1964 vorwiegend in den USA auf. 1974 wird er Direktor am Center for Advanced Visual Studies (CAVS) des MIT in Cambridge/Mass., wo er für seine Arbeit an "Sky-Events" wie dem 'Olympia-Regenbogen', dem Himmelsballet 'Citything' oder die Performance 'Sky Kiss', die die Zusammenarbeit von Künstlern, Wissenschaftlern und Technikern erfordern, ideale Voraussetzungen findet. Die Werkübersicht anlässlich seiner ersten großen Einzelausstellung seit den siebziger Jahren, führt anhand repräsentativer Bildbeispiele in die jeweiligen Schaffensphasen ein. Der Künstler Nam June Paik erinnert sich an seine Begegnungen mit Otto Piene, und namenhafte Autoren wie John G. Hanhardt, Wulf Herzogenrath und Hannah Weitemeier stellen in ihren Aufsätzen nicht nur zentrale Kategorien der Arbeit Pienes heraus, sondern verknüpfen auch seine europäischen Anfänge mit seiner Arbeit in den USA. |
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