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Peter Brüning
Peter Brüning war einer der jüngsten Vertreter der informellen Kunst in Deutschland
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Marie-Luise OttenTexte von N. Nobis, P. Restany496 Seiten mit 111 Farbtafeln und 1220 s/w Abb.
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Peter Brüning (1929 - 1970) erlebte als einer der jüngsten Vertreter des deutschen Informel bereits in den fünfziger Jahren internationale Anerkennung. Für das gesamte Schaffen grundlegend und von ausgeprägter Intensität steht die Zeichnung in Brünings Werk gleichrangig neben der Malerei. Stets kündigen sich in ihr neue Gedanken und Ideen an. Zunächst entstanden Pinseltuschezeichnungen, die an die Technik der ostasiatischen Kalligraphie denken lassen. Eine zusätzliche Funktion erhielt die Zeichnung um 1964 in der Übergangsphase vom rein formalen Interesse an schematischen Darstellungen und Symbolen zum inhaltlich gebundenen Zeichen, das nun zum Informationsträger wurde. Brünings Hinwendung zu Problemen zeichenhafter Bildfindungen charakterisiert seine späteren Werke. Die Beschäftigung mit Elementen der Kartographie, deren Zeichensprache ihn faszinierte, führte ihn zu einer neuartigen Interpretation von Seherlebnissen und zu einem im Hinblick auf Natur und Umwelt visionär anmutenden Ideen- und Formenvokabular. Das Medium Zeichnung bewegt sich bei Brüning zwischen Dramatik und Poesie, in deren Spannungsfeld ein ungewöhnlich geschlossen wirkendes Werk zum Ausdruck kommt. Verzeichnis der Zeichnungen mit 1700 Werken, darunter zahlreiche, hier erstmals veröffentlichte Arbeiten des Künstlers Darüber hinaus lieferbar: Peter Brüning Retrospektive ISBN 978-3-87909-913-9 |
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