• herausgegeben von Konrad Donhuijsen, Rosemarie Donhuijsen-Ant
  • Beiträge von Konrad Donhuijsen, Rosemarie Donhuijsen-Ant, Helmut Garritzmann, Barbara Schock-Werner
  • Fotografien von Ole Radach
  • 160 Seiten
  • mit 148 Abb.
  • 21 cm x 27 cm
  • Hardcover
  • Deutsch
  • Erscheinungsdatum: September 2026
  • ISBN 978-3-86832-870-7


Beschreibung

Die Glasfenstermalerei aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist heute durch die Alterung der profanen Bausubstanz, z. B. von Schulen und dem Leerstand vieler Kirchen in ihrer Existenz stark gefährdet. Diese Bedrohung betrifft auch die Glasfenster des Malers Otto Andreas Schreiber aus Dormagen, die in den Jahren 1957-1978 vornehmlich in Köln, am Niederrhein und im Bergischen Land ausgeführt wurden. Der vorgelegte Bildband seiner noch erhaltenen Glasarbeiten und weniger Mosaike in Kirchen, Schulen und Privathäusern gibt einen beispielhaften Einblick in die Entwicklung der Glasfenstermalerei der Nachkriegszeit. Diese führt von ornamentalen und erzählenden figurativen Sujets hin zu einer fortschreitenden Abstraktion mit zunehmender Farbigkeit. Die originellen und authentischen Arbeiten Schreibers sind kunst- und zeitgeschichtlich wichtige Dokumente für eine hohe Kreativität und humanistische Sichtweise in der jungen Demokratie in Westdeutschland.

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